28.01.2012
FDP Stadtverband Bergheim
Kurz notiert:

Eine folgenschwere Entscheidung für Bergheim-Oberaußem

Kurzsichtig und engstirnig ist die Empfehlung der Mehrheit des Stadtrates mit Stimmen der CDU, SPD und Grünen, die Wiederherstellung der K22 ( das ist die Verbindungsstrasse von Bergheim-Kenten nach Oberaußem durch den aufgefüllten
Tagebau) in direkter Linie zu führen. Ohne Rücksicht auf das Votum vieler Bewohner
von Oberaußem, die dadurch fast 3000 Verkehrsbewegungen täglich mehr durch
die ohnehin schon enge Ortsdurchfahrt ertragen müssen, im Gegensatz zu einer
kleinen Verschwenkung, wie es die FDP vorgeschlagen hatte.
Leider folgte auch der Kreis in Mehrheit ohne die Stimmen der FDP dieser Empfehlung. Offensichtlich ist hier die Stadt Bergheim in vorauseilendem Gehorsam dem Wunsch des Landrates gefolgt und hat aus Rücksicht auf die geile
Aussage des Kreises:"Wir wollen schuldenfrei bleiben." entsprechend votiert.
Hauptsache es kostet möglichst wenig, wir stehen in der Presse gut da und die Bürger werden sich schon daran gewöhnen, möchte man annehmen war die Überlegung der Befürworter.
Die Auswirkung auf die Planung und den Bau einer Südumgehung von Oberaußem, wie sie schon lange vorgesehen war und unbedingt erforderlich ist, rückt damit in noch weitere Ferne.
Unserer Meinung nach war das eine dumme Entscheidung, die die Oberaußemer jetzt in den nächsten langen Jahrzehnten ausbaden müssen.

Alfred Friedrich






 

 


 

 

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