FDP fordert Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer

04. April 2017, Allgemein

fdp
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie, Freunde und Bekannt herzlich zu unserer Veranstaltung mit Holger Ellerbrock,
Mitglied der FDP-Landtagsfraktion NRW und Sprecher für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung,
am 25. April 2017, um 19 Uhr ins Brauhaus „Zur Krone“, Hauptstr. 78, 50126 Bergheim ein.

Die FDP plant, die Kaufnebenkosten einer Immobilie zu senken, um jungen Familien und Personen mit geringerem Einkommen den Kauf der eigenen vier Wände zu erleichtern.
Dabei haben die Freien Demokraten den größten Kostentreiber ins Visier genommen:
die Grunderwerbsteuer.

Die Partei schlägt vor, dass Käufer beim Erwerb ihrer ersten Immobilie von der Grunderwerbsteuer befreit werden.Voraussetzung dafür ist, dass der Wert der Immobilie 500.000 Euro nicht übersteigt und Haus oder Wohnung vom Käufer selbst bewohnt wird.
Auf diese Weise wollen die Freien Demokraten jungen Familien und Haushalten mit niedrigerem Einkommen bei der Finanzierung einer eigenen Immobilie unter die Arme greifen und deren Vermögensaufbau als Alterssicherung erleichtern.
Grunderwerbsteuer erschwert Finanzierung des Eigenheims

Die FDP stützt ihre Forderungen auf die von ihr beim Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) in Auftrag gegebene Studie zur „Reform der Grunderwerbsteuer“.
Diese wurde am 3. Februar 2017 veröffentlicht. In der Studie fand die IW Köln heraus, dass die Grunderwerbsteuer in hohem Maße dafür verantwortlich ist, dass sich einkommensschwächere Haushalte weniger Eigentum leisten können als noch vor einigen Jahren – und das trotz gleich bleibend niedriger Zinssätze.
Die Grunderwerbsteuer beläuft sich zurzeit in Bundesländern wie Nordrhein Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein auf satte 6,5 Prozent der Gesamtkaufsumme.
Bei einem Kaufpreis von 250.000 Euro gehen somit 16.250 Euro direkt in den Staatssäckel des Bundesfinanzministeriums.
Zum Vergleich: Die Niederlande bitten Immobilienkäufer gerade einmal mit zwei Prozent Grunderwerbsteuer zur Kasse. Bei einer Immobilie derselben Preislage fallen hier lediglich 5.000 Euro an.